Für einen Blechorden aus den USA wieder mit dem Afrikakorps nach Libyen?

Veröffentlicht: 11. Juni 2011 in Uncategorized
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Gewöhnlich ist es ja so, dass man in einem Krieg erst ganz doll tapfer den Feind bekämpfen muss um dann einen Orden zu bekommen. Wie es scheint erleben wir es jetzt gerade umgekehrt. Da hat doch Kohls Mädsche Angela „ich-war-beim-Mauerfall-gerade-in-der-Sauna-und-habs-nicht-mitgekriegt“ Merkel gerade vom US-Präsidenten Barack Hussain „ich-spiele-lieber-Golf-als-mich-um-wichtige-Dinge-zu-kümmern“ Obama einen Blechorden namens Freiheitsmedaille mit großem Bahnhof angetackert bekommen. Weil die ehemalige FDJ-Beauftragte für Agitation und Propaganda Merkel in der Sauna quasi ganz alleine das SED-Regime gestürzt hat. Und dafür müssen wir jetzt wieder die Palme auf die Panzer malen und in Nordafrika Krieg führen?

Denn wie sagt der Ami? „There is no such thing as a free lunch“. Und das stimmt. Beim Ami gibt es nichts umsonst, erst recht keine Blechorden und kein Staatsbankett. Als Kellner, der den Deutschen und der Kanzlerin jetzt nur zwei Tage später die Rechnung für die Ordensgaudi präsentiert, fungiert der US-amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates. Der erregt sich erst mal allgemein, dass die Europäer solche Flaschen wären und nicht einmal einen Krieg gegen ein Land wie Libyen mit Waffensystemen aus den 60iger und 70iger Jahren gewinnen könnten.

Aber Moment mal, die Europäer führen da doch keinen Krieg. Das sind doch nur die Franzosen, die Engländer und die Italiener. Das heißt doch, dass diese Truppe unter Führung von Nicolas „Carla-kriegt-ein-Kind-und-ich-hoffe-es-ist-von-mir“ Sarkozy eine Bande von Totalversagern ist und nicht die Europäer.

Gates jammert jedenfalls weiter, dass die USA Frankreich und England sogar seit Wochen dauernd mit Munition aushelfen müssten weil denen diese immer ausgeht. Gut, das wäre jetzt früher kein Problem gewesen, die USA haben immer gerne jede Möglichkeit genutzt ihr eingelagerte Munitionszeugs über fremden Ländern abzuschießen oder abzuwerfen, weil man ja dann wieder neues Zeug beim militärisch-industriellen Komplex in den USA ordern und dadurch die Taschen der Rüstungsindustrie voll machen konnte. Die dann wieder die Wahlkämpfe der Politiker in den USA finanzierte.  Aber, dumm das, die USA sind gerade kurz vor der Pleite. Spätestens am 2. August kann der US-Finanzminister Geithner keine neuen Kredite aufnehmen, die USA sind dann zahlungsunfähig. Und deshalb muss die ehemalige Supermacht jetzt schon an der Munition sparen.

Kommen wir aber zurück zur Rechnung die US-Verteidigungsminister Gates heute Angela Merkel präsentiert hat. Selbstverständlich wird jetzt gefordert, dass sich Deutschland und die Bundeswehr am Libyenkrieg beteiligt. Weil es die vertrottelten Franzosen, die den Krieg losgetreten haben nicht schaffen und die Amis nicht zahlen wollen. Genau die selbe Situation wie vor 70 Jahren, als die vertrottelten Italiener unbedingt meinten in Libyen Krieg führen zu müssen, auf die Schnauze flogen und Deutschland dann das Afrikakorps zur Hilfe schicken musste. Und da ist doch zu fordern, dass die deutsche Regierung aus der Geschichte lernt und sich aus diesen Abenteuern, die andere fahrlässig begonnen haben, heraushält. Soll doch der kleine Möchtegern-Napoleon Sarkozy und sein englischer Kumpel Cameron selber schauen wie sie aus der Scheiße wieder rauskommen, in die sie sich freiwillig begeben haben. Für die „Grande Nation“ sollte das doch kein Problem sein, hahahahaha.

Und nur für einen Blechorden aus den USA für Merkel sollten wir doch wirklich nicht in den Krieg ziehen?

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