Dumm geboren , nichts dazu gelernt gibt es nicht nur in der Nürnberger Stadtkämmerei. Schweizer Nationalbank macht sich einmal wieder lächerlich.

Veröffentlicht: 3. August 2011 in Uncategorized
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Es ist jetzt schon wieder mehr als ein Jahr her, dass die Schweizer Nationalbank recht kläglich mit dem Versuch gescheitert ist, der Aufwertung des Schweizer Franken zu verhindern. Damals hatte die börsennotierte Schweizer Zentralbank massiv Euro gegen Schweizer Franken gekauft um so den Kurs des Franken zu drücken. Dies hatte den gewünschten Effekt eine gefühlte Picosekunde lang, seither ist der Franken um weitere 30 % zum Euro gestiegen. Und die Euroanlagen der Bank entsprechend weniger wert, weshalb schon für 2010 ein riesiger Verlust in der Bankbilanz aufgetreten ist. Na ja, solch eine Zentralbank ist ja nicht JP Morgan oder Goldman-Sachs, solch biedere Schweizer Zentralbänker beherrschen die hohe Kunst der Kursmanipulation einfach nicht. Muss ja auch nicht. Aber wenigstens so clever kann man als hochbezahlter Schweizer Nationalbänker doch sein, die gleichen oder ähnliche Fehler nicht gleich zweimal zu machen.

Und so probierten es die SNB Banker heute mal mit einem überraschenden Zinsschritt nach unten. Der Dreimonatslibor wurde auf 0,0 bis 0,25 % Prozent gesenkt. Dabei war bei der SNB eigentlich alles auf Zinserhöhungen eingestellt. Na ja, dieser unorthodoxe Schritt half dann aber auch gerade wieder mal eine gefühlte Picosekunde. Eben die Zeit bis die Algorithmen der Börsenroboter bei Goldman, JP Morgan, Bank of America und anderen die Information verarbeitet hatten. Wenn die Information der Zinsänderungen durch Informanten bei der SNB nicht ohnehin weit vorher bei Spezialadressen bekannt war. Die dann heute wieder schöne Millionensummen in ein paar Stunden verdient haben dürften. Alles dank der Trottel von der SNB, die einfach nicht einsehen wollen, dass einfache Zentralbanken selbst ihre eigene Währung nicht mehr manipulieren können.

Hey, ihr Schweizer Nationalbänker, ich sag euch mal wie ihr wirklich die Märkte manipulieren und für die Schweiz etwas rausholen könnt. Da der Schweizer Franken ungewollt aufwertet, einfach mehr Schweizer Franken emittieren, im Volksmund „Gelddrucken“ genannt. Und von diesen Extrafränkli dann aber fleissig Gold, Silber, Platin und andere Edelmetalle gekauft. Erst mal geheim, am besten über Kontrakte an den Edelmetallbörsen und dann sich die Sache liefern lassen. Das treibt die Kurse nicht so. Und dann, wenn genügend dazugekauft ist die Sache publik machen. „Schweizer Nationalbank kauft weitere 1000 Tonnen Gold“. Der Goldpreis geht durch die Decke. Und das Schweizer Volksvermögen wird vermehrt. Keine gute Idee, nein? Na dann, blamiert euch weiter bei vergeblichen Versuchen die Währung zu manipulieren. Und macht weiter Verlust.

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