Deutsche Wirtschaft fällt im 2. Quartal 2011 wieder in die Krise. Deutsche Politik und Staats- und Massenmedien sind wieder einmal ahnungslos.

Veröffentlicht: 16. August 2011 in Uncategorized
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Die deutsche Wirtschaft ist wieder in der Krise. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft ist nach Angaben des Statistischen Bundesamt mit 0,1 Prozent faktisch zum Erliegen gekommen. Das Wachstum der Wirtschaft im 1. Quartal wurde zudem auf 1,3 Prozent herunter revidiert. Damit ist nun auch amtlich, dass die von der deutschen Politik und den staatsfinanzierten Medien verbreitete Propaganda vom immerwährenden Aufschwung in Deutschland nur ein Märchen war. Pegnitzpirat hatte bereits im September 2010 vorhergesagt, dass die deutsche Wirtschaft im 2. Quartal die Krise wieder sehen werde. Die Aussichten für die 2. Jahreshälfte 2011 sind angesichts der Europäischen Schuldenkrise ebenfalls ausserordentlich schlecht. Wegen der Sparpolitik in Europa sind viele europäischen Staaten bereits tief in der Rezession. Die expandierten BRIC-Staaten verzeichen ebenfalls fallende Börsenkurse und Wachstumsraten. Und die USA kommen ebenfalls wegen der überhohen Staatsverschuldung und der geplannten Einsparungen in Höhe von mehreren Billionen Dollar nicht aus der Wirtschaftskrise. Die deutsche Exportwirtschaft wird dies noch weiter in die Krise reißen und eine Rezession auch in Deutschland ist unausweichlich.

Die deutsche Politik hat in der rund 12 Monate dauernden Phase des Zwischenaufschwungs seit März 2010 nichts getan um für die weitere Krise fit zu sein. 100 Prozent Politikversagen. Man ließ sich durch relativ gute Wirtschaftszahlen blenden und meinte, man sei auch ohne eigenes Zutun auf dem richtigen Weg. So kommt es, dass zum Beispiel der Nürnberger Stadtkämmerer Harald Riedel auf den absurden Gedanken kam die Haushaltskrise der Stadt Nürnberg noch Mitte Juli 2011 für beendet zu erklären, weil die Haushaltszahlen 2010 nicht ganz so schlecht waren wie erwartet. Dabei hatte er wohl schon vergessen, dass diese Zahlen nur auf seine eigenen Bilanztricksereien und Aufholprozess aus einer tiefen Krise zurückzuführen sind. Irgendwelche strukturellen Verbesserungen des Nürnberger Stadthaushalt wurden gar nicht vorgenomme, die in Nürnberg regierende SPD nahm einfach mal kurz den Kopf aus dem Sand, befand dass jetzt alles wieder gut ist und machte weiter wie bisher. Also nichts.

Der Sillstand der deutschen Wirtschaft im 2. Quartal 2011 ist aber nur der Anfang der Krise. Aktiencrash und Schuldenkrise in den USA und Europa waren da noch nicht einmal richtig eingepreist. Dies wird sich erst im 3. und 4. Quartal 2011 und 2012 so richtig auswirken. Willkommen zurück in der großen Wirtschaftskrise.

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