Sparkasse Nürnberg: Extreme Verlustabschreibungen fressen den operativen Gewinn auf. Weitere hohe Millionenbelastung aus Landesbank Debakel sehr wahrscheinlich.

Veröffentlicht: 23. März 2012 in Uncategorized
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Krisenzeiten bei der Sparkasse Nürnberg. Eigentlich sollte die Sparkasse als Melkkuh für den maroden Stadthaushalt des Nürnbergr Stadtkämmerers Riedel herhalten und jährlich 5 Millionen Euro an den Stadthaushalt abgeben. Doch jetzt kommt es für die Sparkasse Nürnberg knüppeldick. Wie die Börsenzeitung meldet muss die Sparkasse Nürnberg hohe Abschreibungen aus ihren Verbundbeteiligungen und eine Steuerrückstellung wegen einer Betriebsprüfung in die Bilanz 2011 einstellen. Dies frißt den operativen Gewinn fast auf, so dass der Nürnberger Kämmererversager Riedel seine 5 Millionen Dividende für dieses Jahr wohl abschreiben kann. Und das, obwohl die Sparkasse Nürnberg die Nürnberger Bevölkerung mit völlig überhöhten Girozinsen und sonstigen Gebühren ja seit Jahren ungehörig ausnimmt, um so OB Malys Versagen in der Haushaltsführung mit Millionenbeträgen an die Stadtkasse zu kaschieren.


Unter der Verbundverteilung der Sparkasse ist mit Sicherheit die indirekte Beteiligung an der Bayerischen Landesbank zu verstehen. Die Sparkasse Nürnberg als zweitgrößte bayerische Sparkassenanteilseigner mit ihrem Aufsichtsratvorsitzenden OB Ullrich Maly konnte es bisher vermeiden, mit dieser 10 Milliarden Euro Pleite in Verbindung gebracht zu werden. Dies könnte sich jetzt ändern, da die Sparkassen in Bayern über ihren Sparkassenverband von der EU verpflichtet werden könnten, bis zu 3 Milliarden Euro zur Rettung der Bayerischen Landesbank beizutragen. Dies würde für die Sparkasse Nürnberg mit Sicherheit einen hohen zweistelligen Millionenbetrag an Verlusten bedeuten. Da die Bilanzsumme der Sparkasse Nürnberg rund 6 % der Bilanzsumme aller Sparkassen Bayerns beträgt und von diesen zumindestens die Hälfte der 3 Milliarden Euro, also 1,5 Milliarden zu zahlen wäre käme der Verlustanteil für die Sparkasse Nürnberg auf rund 90 Millionen Euro. Ob hierfür Vorsorge getroffen wurde, ist nicht ersichtlich. Eine Verlustausgleichzahlung in dieser Höhe würde die Sparkasse Nürnberg in 2012 wahrscheinlich in die Verlustzone reissen und eine Gewinnabführung an die Stadt Nürnberg unmöglich machen.

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Kommentare
  1. treehugger sagt:

    Gibts da auch nen Link auf die Quelle oder wurde das auf nen toten Baum gedruckt?

  2. pegnitzpirat sagt:

    Link zur Börsenzeitung gesetzt. Ansonsten: Guggst du Google. 😉

  3. Emanuel sagt:

    Haben ist besser als Kriegen.

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