Verhandlungen bei AWO Kreisverband Nürnberg sind gescheitert. NN vom 12.11.2012.

Veröffentlicht: 12. November 2012 in Uncategorized
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(Zitat nach Nürnberger Nachrichten vom 12.11.2012, SS 9 und 13)

Die Arbeiterwohlfahrt Nürnberg kann das Weihnachtsgeld nun doch an ihre Mitarbeiter auszahlen. Jedoch erklärt Awo Geschäftsführer Helmut Herz die Verhandlungen mit ver.di um einen Nottarifvertrag gescheitert.

Das Weihnachtsgeld für die Mitarbeiter der kriselnden Awo Nürnberg ist gesichert. Das hat die Verbandsspitze gestern bekannt gegeben. Ein Berater erarbeitet derzeit ein Konzept, das der Awo helfen soll, aus der finanziellen Schieflage zu kommen. In den Kassen der Arbeiterwohlfahrt Nürnberg klafft eine „Liquiditätslücke“ von Mindestens einer Million Euro. Kündigungen standen im Raum, es sah so aus, als könnte die Awo das Weihnachtsgeld an ihre Mitarbeiter nicht auszahlen. Drei Wochen land haben Awo und ver.di über einen Nottarifvertrag verhandelt. Die Gespräche scheiterten, den Vertrag wird es nicht geben.

„Wir können die Forderungen von Ver.di nicht erfüllen“ erklärte Awo Geschäftsführer Helmut Herz. Die Gewerkschaft erwartet, die Awo Tochter ArbeWe gGmbH an der Konsolidierung zu beteiligen. Doch das sei unmöglich. Herz „Wir können bei der ArBeWe nicht einfach so in die Kasse greifen.“ Was dort mit den Erlösen passiert sei in der Werkstättenverordnung klar geregelt. „Mitarbeiter müssen bezahlt, Rücklagen gebildet werden.“ Dennoch soll jeder der 550 Awo Mitarbeiter Ende November ein Weihnachtsgeld in Höhe von 1000 Euro auf dem Konto haben. Angestellte, denen aufgrund ihres höheren Einkommens mehr zusteht, erhalten den Rest gestaffelt im Dezember und Januar. „Damit ist für die unteren Lohngruppen das volle Weihnachtsgeld gesichert“, so Vorstandsmitglied Angelika Weikert.

Doch wie funktioniert das? Der Kreisverband schlägt einen neuen Weg ein. Er löst sich als Vollmitglied aus dem Arbeitgeberverband der Awo Deutschland heraus und fungiert nur als kooperatives Mitglied. Folge: Er ist nicht an den neu ausgehandelten Tarifvertrag zwischen ver.di und Awo-Verbänden gebunden. Gültigkeit hat für die Awo-Nürnberg alleine der alte Tarifvertrag- ohne ausgehandelten Lohnerhöhungen. „Wir rechnen in unserem Haushalt immer einen Puffer ein, mit dem die Gehaltssteigerung hätte finanziert werden sollen“, erklärt Weikert. Diesen „Puffer“ will die Verbandsspitze nun für das Weihnachtsgeld verwenden.

Ziel aber ist: wieder Vollmitglied im Arbeitgeberverband zu sein. Die Awo Nürnberg hat einen Unternehmensberater beauftragt, dafür bis Ende des Jahres ein Konzept zu erarbeiten. Geprüft werden soll auch, ob 15 Mitarbeiter in der Verwaltung tatsächlich gekündigt werden muss – oder ob es Wege gibt, sie zu halten.

(Pegnitzpirat dokumentiert diesen Artikel im Internet, da die SPD nahe NN dies selbst nicht tut.)

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Kommentare
  1. Anonymous sagt:

    Ein ständiges hin und her…. 😦 hoffentlich kriegen die das wieder hin!

  2. soll ich mich etz freuen oder ned… irgendwie schon ein komisches Gefühl ned zu wissen wie die in Zukunft wirtschaften u was weiter passiert….

  3. pegnitzpirat sagt:

    Das Versagertrio Schober/Braune/Weikert wird den AWO Kreisverband noch gar in die Pleite führen. Und die untauglichen Versuche dieser drei Herrschaften ihr Missmangement und Fehler der letzten 5 bis 6 Jahre wieder auszubügeln werden der AWO weitere Millionebeträge kosten, sowie weitere 100 Arbeitsplätze beim Kreisverband. Schober/Braune/Weikert müssen weg, bevor der AWO in Nürnberg noch weiterer Schaden durch diese Oberpfeifen zugefügt wird. Sie haben bewiesen, dass sie unfähig sind und das ändert sich auch nicht mehr.

  4. Anonymous sagt:

    Immer müssen die kleinen dafür büßen,wenn die Großen Scheiße machen!!!!!!!!!
    Hallo Gerechtigkeit gleich null Komma null!

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