Mit ‘Insolvenz’ getaggte Beiträge

492px-Black_Vulture-27527(Wegen des allgemeinen Interesses hier noch ein Artikel der NN vom 1.12.2012 über die Krise bei der Arbeiterwohlfahrt in Nürnberg, von den Nürnberger Nachrichten mal wieder nicht verlinkt.)

Die Verhandlungen über einen Sanierungstarifvertrag zwischen der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Nürnberg und Ver.di werden doch fortgesetzt. Zuletzt hing der Haussegen schief zwischen den beiden Verhandlungspartnern. Verdi warf dem Awo Kreisverband „Rechtsbruch“ vor, weil er in einer Liquiditätskrise einseitig und zeitlich gestrafft das Weihnachtsgeld auszahlen und die jüngsten Tariferhöhungen nicht berücksichtigen wollte. Die Verhandlungen wurden abgebrochen. Jetzt teilt Verdi nach einer Spitzenrunde mit, dass die Gespräche über den Sanierungstarifvertrag wieder aufgenommen werden sollen. Über die Auszahlung des Weihnachtsgelds im November, Dezember und Januar soll eine vertragliche Regelung vereinbart werden, erklärte ver.di Sekretär Bernhard Bytom. „Damit ist der Rechtsbruch vom Tisch“, sagte er.

Ver.di sei mit dieser Regelung einverstanden, weil die Arbeitgeber die Verhandlungen über einen Sanierungstarifvertrag wieder aufnehmen wollen. „auf Grundlage des gültigen abgeschlossenen Tarifvertrages“. Die 550 Mitarbeiter müssen aber auch wohl 2013 und 2014 Beiträge leisten, etwa aus Jahressonderleistungen. Die Awo soll aber auch ihre Erträge steigern. Nur als „Ultima Ratio“ sollen betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden, die von einer Kommission geprüft werden. Beraten wird auch, ob die Awo Tochter Arbewe einen Kredit gewähren kann.

Derweil beklagt Bytom, dass die Bezirksverbände Mittel und Oberfranken, einige Kreisverbände ausgenommen, ihre Vollmitgliedschaften im Arbeitgeberverband aufgeben wollten. Damit fielen von 5000 Mitarbeitern in Mittelfranken nur noch 1300 unter den Tarifvertrag.

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Nachdem führende Sozialdemokraten gerade in Nürnberg den Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt in die Pleite führen, nun auch der Beweis der Geschäftsunfähigkeit der Sozen auf dem Zeitungssektor. Die altehrwürdige „Frankfurter Rundschau“ ist pleite.  Beim Amtsgericht Frankfurt/Main hat die Geschäftsführung heute morgen den Insolvenzantrag über das Vermögen der „Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH“ gestellt, das die FR seit 1945 herausgibt. Damit sind wieder einmal 500 Arbeitsplätze durch sozialdemokratische Unfähigkeit in Gefahr. Grund für die Pleite ist ein massiver Rückgang der Auflage auf zuletzt nur noch gut 100.000 Exemplare täglich.

Da hat doch der SPD-Chef Siggi, the Harzerroller Gabriel (gemeint ist der Käse) gerade heute das neue Sozialkonzept der SPD zur Bundestagswahl vorgestellt. Kernpunkt: Kampf der Tarifflucht. Und just heute wird bekannt, dass die SPD Landtagsabgeordnete in Bayern und AWO Mitvorsitzende in Nürnberg, Angelika Weikert, gerade diese bewerte Masche aller Lohndrücker anwenden will, um ihr ganz persönliches Totalversagen bei der Führung der Nürnberger Arbeiterwohlfahrt zu vertuschen. Die Überfliegerin und beste Landtagsabgeordnete aller Zeiten und Dimensionen aus dem Stimmkreis Nürnberg Ost hat es doch mit dem anderen Mitvorsitzenden, dem ehemaligen Nürnberger SPD Personalreferenten Paul Braune in kaum 5 Jahren geschafft, einen excellent aufgestellten AWO Kreisverband mit Millionenrücklagen bis kurz vor die Pleite und Insolvenz zu führen. Und wie das für Sozialdemokraten seit 20 Jahren üblich ist, haben die Arbeitnehmer und Mitarbeiter des AWO Kreisverbands nun für die Inkompetenz und Überheblichkeit der Chefsozen die Zeche zu zahlen. Weikert und Braune haben für einen Austritt des AWO Kreisverbands aus dem Arbeitgeberverband gestimmt, um so den Bedingungen des demnächst geltenden neuen Tarifvertrags zu vermeiden. Tarifflucht reinsten Wassers, denn hier wäre eine lange verdiente Lohnerhöhung von ca. 3% für die AWO Mitarbeiter drin gewesen. Doch für Weikert scheint dies egal zu sein, Hauptsache ihr Totalversagen wird vor der Landtagswahl nicht zu offensichtlich. Auch ein Rücktritt ihrerseits bei der AWO wird abgelehnt. Doch die Linkspartei, die Grünen und die Piraten in Nürnberg spitzen schon die Ohren und für Weikert wird es sehr schwer werden im Stimmkreis Nürnberg Ost in 2013. Und gerade deshalb startet Pegnitzpirat schon jetzt die Kampagne:

Keine Wahlstimme für die Lohndrückerin Weikert in 2013

Eine neue Mega-Finanzpleite droht in den USA. Man ist an Lehman 2008 erinnert. Einer der größten Hedgefondsbetreiber und Primärhändler an der New York FED, die MF Global Incorporation wird heute wohl den Konkurs/Insolvenz erklären und Gläubigerschutz beantragen. Die New York FED hat vor kurzem den Status von MF Global als Primärhändler vorläufig entzogen. Der Handel der Anteile von MF Global wird wohl ausgesetzt werden, nachdem sie nach Kursabstürzen der vergangenen Wochen schon unter einen Dollar gefallen sind und im frühen europäischen Handel nochmals um 60 % einbrachen.

Hier ist die Verlautbarung der New York FED bezüglich MF Global Inc. :

„The Federal Reserve Bank of New York has informed MF Global Inc. that it has been suspended from conducting new business with the New York Fed. This suspension will continue until MF Global establishes, to the satisfaction of the New York Fed, that MF Global is fully capable of discharging the responsibilities set out in the New York Fed’s policy, “Administration of Relationships with Primary Dealers,” or until the New York Fed decides to terminate MF Global’s status as a primary dealer.

http://www.newyorkfed.org/markets/primarydealers.html

Bereits Anfang August 2011 hat Pegnitzpirat vor einer Pleite der größten Bank der Welt, der Bank of America, gewarnt. Diese Anzeichen verdichten sich. Reggie Middelton hier mit neuen Informationen bei Zerohege.

http://www.zerohedge.com/contributed/bank-america-lynching-countrywides-equity-likely-worthess-and-it-will-rape-fdic-insured-

Eine Pleite von Bank of America wird einen Finanzzunami auslösen, gegen den Lehman oder Griechenland wie ein laues Lüftchen sind. Auch weil die Staaten das Finanzpulver für eine Rettung längst verschossen haben.